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RGB-LED Display

Auf der GPN in Karlsruhe

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Also nach langem Arbeiten bis in die Nacht haben wir´s gerade noch geschafft. Noch 2 Module debuggen und dann konnten wir endlich den Deckel ranschrauben. Erstaunlich, kein einziger Lötfehler unsererseits bei ca. 1400 Lötstellen ;)

Also rein ins Auto und ab nach Karlsruhe. Der Joachim hat uns dort schon erwartet.....

Wir haben auch den perfekten Platz in einer bestehenden Kunstinstallation gefunden....

Ein kurzes Video der ersten Testprogramme die wir auf der GPN draufgespielt haben findet ihr auf Youtube.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Juni 2011 um 11:17 Uhr
 

Der Zusammenbau...... und viel zu löten

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Um rechtzeitig zur GPN2011 fertig zu werden mussten wir uns noch etwas ranhalten.

Die Platte haben wir gebohrt u. schwarz matt lackiert. Die weißen Bälle auf dem schwarzen Hintergrund schauen echt schon klasse aus. Langsam kann man sich ein Bild vorstellen. Die Rasterstreifen haben wir ebenfalls schwarz lackiert.

Natürlich waren auch noch endlos (180) Bälle zu bearbeiten. Zuerst mussten wir die Beschriftung abkratzen/schleifen und anschließend die Bälle mit einem Schälbohrer für die LED-Module aufbohren. Hierzu haben wir schnell einen Bohrständer hergerichtet. So giengs halbwegs zügig durch. Wie immer hat man mit der Zahl "180" zu tun.

Es gab natürlich noch sehr viel zu verkleben, so giengen alleine für die Bälle ca 4tuben Epoxidharz drauf. Da die Bälle in der Sonne nicht aus den Löchern fallen sollen, haben wir hier lieber auf Heißleim verzichtet. Um die Bälle mit leichtem druck in den Löchern zu halten hatten wir eine Wolldecke als Unterlage u. Wasserflaschen als Gewichte. Noch einmal die Bälle alle ausrichten, und los gieng die kleberei.

Nachdem alles fest war haben wir das Raster aufgesteckt und wiederum an den Außenkanten mit Epoxidharz fixiert. Sicherheitshalber haben wir noch die ganze Außennaht mit Silikon abgespritzt. Nun konnte die Platte direkt mit dem Alurahmen verbunden werden. Die gröbsten Bauarbeiten waren jetzt erst mal erledigt. Ab zur Lötarbeit....

Die Löterei hat auch einfach noch gut Zeit gefressen. Ohne die Vorarbeit für die Brücken waren´s immernoch 1400 lötstellen. Ganz schön viele, und ohne ein paar lötende Hände hätten wir es auch nichtmehr rechtzeitig geschafft. Wir haben die 10 Zeilen mit je 18stück montagefertig zusammengelötet. So mussten wir sie nur noch auf die Rückseite der Bälle montieren.

Zur Montage der Daisy-Chain Module haben wir wieder auf den guten alten Heißleim zurückgegriffen. So kann man zu Reperaturzwecken auch mal ein Modul einfach austauschen. Nachdem alle Zeilen auf die Bälle geklebt waren mussten wir sie noch zu einer langen Kette zusammenlöten. Immer zeilenweise von links nach rechts durchverdrahten, so kommen wir auf eine Kette mit insgesammt 180 Modulen.

Bis wir endlich fertig waren gieng noch etwas Zeit rum, aber wir haben nicht nachgelassen. Bis um 4uhr wurde noch gelötet bis wir alle Zeilen in betrieb hatten. Nun zeigte sich auch dass wir beim Löten ganze arbeit geleistet hatten. Kein einziger Lötfehler war auszumachen. Lediglich ein Modul hat gesponnen, welches wir noch austauschen mussten. Sonst lief alles einwandfrei.

Zwischenzeitlich musste natürlich auch noch etwas Code für den Arduino erstellt werden. So konnten wir endlich die ersten Test-Screens laufen lassen und waren von der Arbeit sehr begeistert. So wurde die Mühe noch mit einer spannenden Inbetriebnahme und einem letztendlich echt coolen RGB-Display belohnt.

Ich hoffe ich habe hier die Arbeit bis zum fertigen Display etwas beleuchten können. Bei Fragen oder weiteren Interessen zum Thema wendet euch doch einfach an die rootcrew. In der Gallery findet ihr auch noch ein paar mehr Bilder zum Umbau.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Juli 2011 um 08:54 Uhr
 

DIY RGB-LED Testaufbau

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natürlich konnten wir uns einen provisorischen Testaufbau nicht nehmen lassen. So haben wir schnell eine fertige Chain mit 50led´s in das Raster gelegt und die Platte mal mit Klebeband fixiert. Einfach nur um zu sehen ob das am Schluss auch unseren Vorstellungen entspricht bzw. ob wir noch etwas nacharbeiten müssen.

Schaut trotz Provisorium schon echt cool aus und in etwa genau so wie wir uns das vorgestellt hatten. Natürlich sind die Bälle später gerade moniert. Hier hatten wir die Kette mit den Bällen einfach nur in das Raster gelegt.

Paralell zu den Montagearbeiten gehts auch gleich mit dem Thema "Content erstellen" weiter. Der Microcontroller soll natürlich fernsteurbar sein, aber trotzdem für den stand-alone betrieb natürlich ein paar Programme im Speicher haben. Jedenfalls sind wir mit dem setup erst mal glücklich und können mit der Montage weiter machen.

 

DIY RGB-LED Montagearbeiten

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Wir haben mal schnell ein neues Projekt begonnen. Aus einem alten Tevion Plasma TV (ein wurderbarer aluframe mit getönter Plexischeibe) wird unser RGB-LED Projekt. Das ganze Teil bekommt eine neue Rückplatte welche wir mit 180 Daisy-Chain LED-modulen und Tischtennisbällen in ein Rastersystem bauen.

Wir haben dank unserem Folienplotter mal schnell die Bohrschablone für die Rückplatte erstellt und aufgeklebt. So fällt das aufwendige Anzeichnen weg und wir haben eine schöne hilfe zum aufschälen der Löcher. Leider ist die Fräse noch nicht fertig, sonst wäre alles noch einfacher ;)

So sind natürlich erst mal 180 löcher zu bohren - keine besonders schöne Arbeit .....

Um die Bälle tief genug zu versenken mussten wir die 20mm löcher noch auf 30mm aufbohren. So passen die Bälle perfekt zwischen Platte u. Scheibe.

Die Rasterstreifen haben wir aus einer gepressten Schrankrückwand mit ca. 3mm stärke geschnitten. Nachdem wir die Streifen geschnitten hatten haben wir sie zu Paketen verspannt und die Stecknuten paketweise geschnitten. So wurde das Raster einheitlich und genau.

Die 180 Tischtennisbälle müssen auch noch bearbeitet werden. Zum einen müssen wir die Beschrifung mit einem Messer abkratzen, und zum anderen werden die Bälle auch noch mit einem Schälbohrer aufgebohren.

Der erste Testaufbau vom geschnittenen Raster schaut schon sehr vielversprechend aus. Die Leisten passen perfekt ineinander und wenn es später von außen fixiert wird bekommt es auch noch die nötige stabilität.

Als nächstes werden Platte und Raster schwarz matt lackiert, damit wir die Bälle mit Epoxidharz verkleben können.

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. November 2011 um 17:53 Uhr