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Das Blockheizkraftwerk

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Ziel dieses Projektes ist es, die Garage bzw. meine Werkstatt in Ochsenfurt und das zugehörige Haus zu beheizen. Das Blockheizkraftwerk soll die Brauchwassererwärmung und die Beheizung der beiden Gebäude übernehmen und nebenbei als "Abfallprodukt" Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Als Behausung  für das Kleinkraftwerk wurde ein Fundament gegossen und darauf eine gut Wärmeisolierte Kühlzelle gebaut.(Am Anfang war ein Fundament mit 1,7 x 3m geplant, es wurde dann aber schnell erweitert)

Für die Verbindungen zwischen Haus, Garage und Kühlzelle für Strom, Heizung, Wasser und sonstiges (Internet, Telefon, Steuerleitungen usw.) wurden in das Fundament 120mm Kernbohrungen in Richtung Haus und in Richtung Garage "gesägt" und mit 120 mm Verlegerohr verbunden. In diese Rohre kommen anschließend ein Wärmegedämmter Heizungsvor und Rücklauf und die verschiedenen Kabel. Auf dem Fundament wurden Schwingungsdämpfer angebracht und ein geschweißter Stahlträgerrahmen als Basis für das Aggregat selber verschraubt.(Das ist noch das kleine Fundament ohne "erweiterung"

 

Anschließend wird der Generator auf dem Grundrahmen verschraubt da hier noch keine großartigen Halter und sonstiges dafür angefertigt werden mussten.

 

Jetzt geht es Los mit dem Bau von Kabel und Rohrwegen zur Anbindung des Aggregates. Dies erwies sich durch die Kühlzelle als recht bescheiden, da man ja nirgendwo feste Wände sondern überall nur beschichtetes Styropor zur verfügung hatte.

Soweit so gut, jetzt konnten die Maße für die Motorhalter, die Kupplung, die Anschlüsse und und und aufgenommen werden. Als Motor hab ich übrigens das Aggregat meines geliebten aber leider nicht mehr Zeitgemäßen Golf 2 td`s gewählt. Dieser VW Motor ist in zahlreichen Anwendungsgebieten bei der Bundeswehr tätig und ist eigentlich unverwüstlich. Die Ersatzteile sind sehr günstig und es ist noch eine absolut simple Technik. Er lief bei mir ca. 200tkm zum Teil mit Diesel aber zum größten Teil mit Pflanzenöl --- Wie das Blockheizkraftwerk halt auch mal! Wie dem auch sei zum Maße nehmen musste der Motor nach dem reinigen, sandstrahlen und lackieren erst mal provisorisch auf den Rahmen also erst mal schnell ein paar Halter zusammengebraten.

 

Wie sich nun herausstellt wird das ganze jetzt einen ticken komplizierter als ich es in meinem Kopf geplant hatte :-) j --- die verflixte Schwungscheibe, der Anlasser und überhaupt die zu kurzen Spezialschrauben in der Kurbelwelle  ohhhhhhhhhhhh-----

Wie dem auch sei, der Anlasser und die Schwungscheibe müssen erst mal nach hinten wandern das heist ---> Halterung für den Anlasser bauen und Adapter von Kurbelwelle auf Schwungscheibe bauen, Servopumpe und Lima und alles was Keilriemengetrieben ist weg--- und dann die Adapter von

Kurbelwelle auf Klauenkupplung zum Generator--- Und die extralangen Kurbelwellenschrauben in 12.9 Zugfestigkeit und Feingewinde hab ich doch glatt 10 Stück von dem Trabbischrauber auf Ebay gefunden!! Unglaublich

Wasseranschlüsse vom Motor auf Gewinde--- nochmal die Dichtfläche überfräst weil sich des VA Blech beim Schweißen verzogen hat!

 

der Adapter von Kurbelwelle auf Schwungscheibe --- aber auf der anderen Seite des Motors

 

Und natürlich der Anlasser, der jetzt unter den Abgaskrümmer wandern musste, da dummerweise auf der Schwungscheibe ja der Zahnkranz dabei ist!! Ohne Kantbank für 10mm VA Blech ist das ein Trauerspiel sowas herzustellen ----    500km Schweißnaht und 10000 Trennscheiben ----  ungefähr

 

Der Wasseraustritt---

Naja aber irgendwann wars dann alles soweit

Jetzt fehlen nur noch ein paar Wasserverteiler, Wärmetauscher, Pumpen, Temperaturfühler, Absperrschieber.........

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Oktober 2010 um 18:36 Uhr