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Dragons everywhere 26C3

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Auszug von: http://events.ccc.de/2009/11/13/bilanzbalance/

Wir wollen in diesem Jahr ein Experiment wagen: Wir halten ein Kontingent an Tickets vor, für die jeder von Euch Hacker aus Eurem Umfeld vorschlagen kann, von denen er denkt, sie kämen nicht, müßten sie voll bezahlen. Schließlich wißt Ihr viel besser als wir, wen in Eurem Umfeld das betrifft. Alle Vorschläge werden natürlich vertraulich behandelt. Stellt sich die Situation für uns aus dem Vorschlag nachvollziehbar dar, kontaktieren wir den Protegé und bitten um eine Einschätzung, welcher Betrag im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten liegt. Aus diesen Parametern werden wir dann die schwere Entscheidung treffen müssen, wie wir das Kontingent bestmöglich verteilen.

 

Dieses Modell hat seine Grenzen: Schlußendlich muß sich der Congress selber tragen, deshalb ist die Anzahl der Tickets und damit die Summe der Freundschaftspreisnachlässe begrenzt. Wir hoffen aber, damit die gröbsten Ungleichheiten balancieren zu können.

Doch trotz des Entgegenkommens kann für einige Hacker – wegen der Fahrtkosten und der Unterkunft oder aus privaten familiären Gründen – die Reise auf den Congress nicht in Frage kommen. Natürlich kann man allein zu hause die Streams abspielen und ihm durch Blogs, Tweets und IRC-Channels folgen. Dies ist jedoch lange nicht dasselbe, wie mit Gleichgesinnten den Austausch zu suchen, zu fachsimpeln oder einen gemeinsamen Tschunk zu trinken.

Uns schweben nun dezentrale Möglichkeiten zur Teilnahme am 26C3 vor: Dragons everywhere! Um allen Vorträgen zu folgen, braucht es nur drei Screens, zum gemeinschaftlichen Essen eine kleine Küche, für die Mate einen Kühlschrank, für Beschallung einen Ghettoblaster und für Wohlfühlatmosphäre eine handvoll Hacker. Das originellste Hackcenter könnte gar das im bcc in den Schatten stellen. Dies muß nicht zwingend in Berlin und auch nicht in nur einer Stadt stattfinden und erlaubt viel mehr Hackern eine dezentrale Teilnahme am weltweiten Event 26C3.

Für perfekte Authentizität müßte nun nur noch ein Hacker regelmäßig das WLan aus- und einschalten, der Einlaß sollte für eine Wartezeit von mindestens dreißig Minuten sorgen, ferner sollte es nur eine einzige stets rappelvolle Toilette geben und in Dosen abgefüllter Hackcenter-Mief “Eau de c3″ (erhältlich im FoeBuD-Shop) großzügig appliziert werden.

Da wir selber nicht die geringste Idee haben, wieviel Interesse an diesem Konzept besteht (schließlich wollt Ihr nicht am Ende doch alleine vor drei Screens stehen), haben wir eine Wiki-Seite eingerichtet, in der sich innerhalb der nächsten drei Wochen hoffentlich ein Trend abzeichnet.

Die Vorschläge für die Preisnachlässe in Eurer Community sollten uns bis zum 1. Dezember erreichen. Spätestens am 13. Dezember sind alle Tickets vergeben. Bitte wendet Euch an: 26c3-friends(at)cccv.de

Auszug von: http://events.ccc.de/2009/11/13/bilanzbalance/

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. November 2009 um 18:45 Uhr